Organuhr

Die Organuhr ist ein diagnostisches Hilfsmittel bei Naturheilverfahren

 

Herkunft und Prinzip der Organuhr

Das Prinzip der Organuhr stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Dort geht man von einem Energiekreislauf im menschlichen Körper aus, der täglich genau gleich abläuft und sich über das gesamte menschliche Organsystem erstreckt. Die Organuhr funktioniert also nach der Annahme, dass in diesem Energiekreislauf jedes Organ sogenannte Minimal- und Maximalzeiten hat. Das heißt nichts anderes, als dass die Leistungen der jeweiligen Organe im Tagesverlauf zwischen einem Leistungshöhepunkt auf der einen Seite und einem Leistungstiefpunkt auf der anderen Seite schwanken. Diese Schwankungen werden nun mit der sogenannten Organuhr festgehalten.

 

Anwendung, Biorhythmus & Energiekreislauf

Die Organuhr fängt dabei nachts um 3 Uhr mit der Maximalzeit der Lunge an, die Maximalzeiten der weiteren Organe folgen nun im Abstand von jeweils zwei Stunden. Dabei folgen sie in ihrer Abfolge der Lehre der klassischen Akkupunktur: nach der Lunge folgt der Dickdarm, darauf Magen, Milz-Pankreas, Herz, Dünndarm, Blase, Niere, Perikard (Kreislauf), 3-Erwärmer, Gallenblase und zuletzt von 1 Uhr bis 3 Uhr morgens die Leber. Wozu dient aber nun die Organuhr eigentlich? Was nützt es einem, zu wissen, wann welches Organ welche Leistungsfähigkeit hat? Sie kann dem Heilpraktiker bei der Diagnosefindung helfen. Vor allem dann, wenn der Patient die immer gleichen Beschwerden zu den immer gleichen Uhrzeiten zu beklagen hat. Dann macht der Blick auf die Organuhr großen Sinn, da dadurch die Ursachen deutlich eingeschränkt werden können. Der Therapeut kann nämlich nun anhand der Verbesserung der Beschwerden zur Maximalzeit, bzw. der Verschlechterung zur Minimalzeit erkennen, welches Organsystem eine Störung hat. Als wichtigen Nebeneffekt bringt die zeitliche Eingrenzung mit sich, dass Medikamente effektiver und zeitnaher auf das jeweilige Organ bezogen gegeben werden können. Da einige der Minimalzeiten ja auch in der Nacht liegen, muss der Therapeut gegebenenfalls auf sich ständig wiederholende Aufwachzeiten des Patienten achten. Ein Beispiel: Was passiert zwischen 3 und 5 Uhr morgens im Körper? Zwischen 3 und 4 Uhr wird das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet, was zur Folge hat, dass der Mensch noch einmal sehr tief schläft. Zwischen 4 und 5 Uhr bereitet sich der Organismus langsam auf das Erwachen vor - der Blutdruck steigt an. Die häufigsten Beschwerden bei einer nicht ausreichend regenerierten - also gestörten - Lunge sind hierbei Herzschwäche, Atemnot, Frösteln, Halsschmerzen, ein Druckgefühl auf der Brust. Menschen, die beispielsweise an Asthma leiden, erfahren zu dieser Uhrzeit die häufigsten Anfälle.

 

Die 5 Elemente & Organuhr

Ebenfalls aus der TCM resultiert die Idee der fünf Elemente. Genauer übersetzt bedeutet es: Die fünf Wandernden. Hierbei sind die Organe im menschlichen Körper jeweils einem der fünf Elemente zugeordnet, die untereinander in einem harmonischen Wechselspiel stehen sollen. So gehören Leber und Galle zum Element "Holz", Herz und Dünndarm zum Element "Feuer", Milz und Magen zum Element "Erde", Lunge und Dickdarm zum Element "Metall" und Niere und Harnblase zum Element "Wasser". Mit dieser alten chinesischen Weltsicht lässt sich ganz allgemein gesprochen die ganze Welt verstehen, im ganz Speziellen lassen sich aber auch die Zusammenhänge und Abhängigkeiten der einzelnen Organe untereinander erklären. So kontrollieren sich die fünf Elemente gegenseitig und das ist auch der Grund, weshalb in der TCM eine ganzheitliche Behandlung des Menschen Priorität hat: die Behandlung von Körper und Geist.

 

Meridiane & Organuhr

Nach der Lehre der TCM durchlaufen den Körper sogenannte Meridiane, die jeweils einem Organ zugeordnet sind. Somit gibt es im menschlichen Körper zwölf Hauptmeridiane. Diese Meridiane transportieren die Lebensenergie Qi. Wichtig, um gesund zu werden, bzw. zu bleiben, ist der ausreichende Fluss des Qi. Fließt nicht genug Lebensenergie durch die Meridiane, ist also sozusagen kein harmonischer Qi-Fluss möglich, kann es zu Schädigungen an den jeweiligen Organen kommen.

 

Unterstützende Kräuterpräparate der Energy Group

Zur Unterstützung und Stärkung der fünf Elemente, sowie zur Harmonisierung der Meridiane, gibt es von der Firma Energy entwickelte Produkte, die nicht nur aus bis zu 19 verschiedenen Kräutern aus kontrolliert ökologischem Anbau bestehen, sondern zudem mit sogenannten Bioinformationen versehen sind. Das bedeutet, die Konzentrate und Cremes schwingen - sie wirken nach dem Prinzip der Bioresonanz und helfen somit zusätzlich in der Harmonisierung. Zwar gibt es seit einigen Jahren einen relativ großen Markt für natürliche Gesundheitsvorsorge, die Produkte von Energy sind indes in ihrer Form einzigartig. Für die fünf Elemente gibt es nun jeweils eine Bioinformationscreme und ein Kräuterkonzentrat. Für "Holz" heißt das Produkt "Regalen", für "Feuer" "Korolen", für "Erde" "Gynex", für "Metall"  "Vironal" und für das Element "Wasser" heißt es "Renol. Die Kräuterkonzentrate sind dabei ohne Alkohol und Zucker, und sind somit auch für Diabetiker geeignet.

 

Kurzbeschreibung der Organuhr

In der Organuhr wird der Tagesrhythmus, (jeder Meridian wird für zwei Stunden am Tag mit Qi durchflutet) die Beziehungen zu den Elementen, der Jahreszeit, den zugehörigen Meridianen mit Organ- / Funktionsgruppen sowie deren Entsprechungen dargestellt. Disharmonien bezogen auf eine Uhrzeit können dadurch gut erkannt werden. Disharmonien z.B. bezogen auf eine Uhrzeit – Lebermeridian hat zwischen 1:00 und 3:00 Uhr seine intensivste Energie, lassen sich dann gut ablesen. Treten in dieser Zeit z.B. Schlafstörungen auf, kann der Bezug zur Leber – Meridian/Organ und auch dem gekoppelten Meridian/Organ, in dem Fall die Gallenblase gut abgelesen werden.

 

Elemente

Holz

Feuer

Erde

Metall

Wasser

Yin Meridiane

Leber

Herz

Milz-Pankreas

Lunge

Nieren

Yang Meridiane

Gallenblase

Dünndarm, 3-Erwärmer

Magen

Dickdarm

Blase

Körperflüssigkeit

Tränen

Blut, Schweiß

Speichel, Schleim

Lymphe

Urin

Sinnesorgane

Auge  - sehen

Zunge - sprechen

Mund - schmecken

Nase - riechen

Ohren - hören

Körpergewebe

Muskulatur, Sehnen

Gefäße, Blutgefäße

Muskulatur, Bindegewebe

Haut, Nerven

Knochen, Gelenke

Ausdruck der
Kraft

Nägel

Teint

Lippen

Körperhaare

Kopfhaare

Dynamik,
Haltung

Gehen

Laufen, ruhen

Sitzen

Liegen

Stehen

Geist

Seele, Vision, Inspiration

Liebe, Bewusstsein

Intellekt

Instinkt

Lebenswille, Libido

Energien, Klimafaktor

Wind/Bewegung

Wärme

Feuchtigkeit

Trockenheit

Kälte

Geschmack

Sauer

Bitter

Süß

Scharf, pikant

Salzig

Geruch

ranzig, sauer

verbrannt

süsslich

verdorben, modrig, fischig

verwesend, faulig

Emotionen,
Gefühl

Zorn, Wut

Freude, Fröhlichkeit, Mut

Mitgefühl, Sorgen

Trauer, Kummer

Angst, Furcht

Tugend

Güte

Sittlichkeit

Vertrauen

Redlichkeit

Weisheit

Temperament

Cholerisch

Schwankend

Phlegmatisch

Melancholisch

Ängstlich

Jahreszeiten

Frühjahr

Sommer

Spätsommer

Herbst

Winter